Dr. Gerd Willamowski im Gespräch mit den Kleingärtnern

Stadtverband

Kleingärten sind unverzichtbar
„Vielen Dank Herr Müller, dass sie unter die Kleingärtner uns hier empfangen und wir mit Ihnen reden können“, leitete Dr. Gerhard Willamowski sein Grußwort an die Kleingärtner aus Ahlen und an die Mitglieder Bezirksverbandes ein. „Es gab Zeiten, in denen die Kleingärten nicht mehr die Anerkennung bekamen, die sie verdienen. Das ist heute glückerlicherweise anders. Für mich haben sie nicht nur eine wichtige soziale, sondern mehr und mehr auch ökologische Funktion. Gesunde Ernährung ist den Kleingärtnern wichtig.

Das ist auch gut so“, mit diesen Worten bedanke sich Bürgermeisterkandidat Gerd Willamowski für die Einladung bei den Kleingärtnern im Ahlener Süden. Gemeinsam mit SPD-Bundestagskandidat Bernhard Daldrup, der Landtagsabgeordneten Annette Watermann-Krass sowie Norbert Bing und weiteren Mitgliedern der Ratsfraktion sprachen die Politiker mit den Kleingärtnern und Vertretern ihres Bezirksverbandes.

Bernhard Daldrup zeigt sich mit Hinweis auf die Gründung einer neuen Kleingartenanlage in Ostbevern von der wichtigen Integrationsfunktion der Kleingärtner beeindruckt. Hier wurde mit maßgeblicher Unterstützung der SPD eine neue Kleingartenanlage gegründet, die vornehmlich von Deutschen aus Russland getragen wird. Er wies auf den besonderen Schutz der Kleingärten in Nordrhein-Westfalen hin, der sogar Eingang in die Landesverfassung gefunden habe.

Annette Watermann Krass sorgte für Diskussion als sie einige der Ergebnisse der Studie "Zukunft des Kleingartenwesens in Nordrhein-Westfalen" des Landes NRW vortrug. Bestätigt wurden beispielsweise die in der Studie festgestellten Schwierigkeiten, Mitglieder zur Übernahme ehrenamtlicher Funktionen zu finden.

Offen zeigte man sich für eine stärkere gesellschaftliche Vernetzung, um die Bedeutung der Kleingärten nach außen ‚sichtbarer’ zu machen. Ebenso war man hinsichtlich der Integration von Migranten offen, wies aber auch auf die Notwendigkeit der Gegenseitigkeit hin. Schließlich sei das Potential des Kleingartenwesens hinsichtlich seiner Einbindung in die allgemeine Stadtentwicklung und in die Stadtökologie, insbesondere im Rahmen umfassender Entwicklungskonzepte, noch lange nicht ausgereizt.

Gerade in diesen Handlungsfeldern könnte ein wesentlicher Zukunftsweg für das Kleingartenwesen liegen. Auch die Umweltbildung bietet in diesem Zusammenhang interessante Perspektiven für eine stärkere Integration gesellschaftlich bedeutsamer Aufgaben in das tägliche Wirken der Kleingärtner.

Eine ausgiebige Diskussion fand auch über die Fragen der Ver- und Entsorgung der Kleingartenanlagen statt. Norbert Bing, SPD-Fraktionsvorsitzender riet dazu, den gemeinsamen Willen der Kleingärtner zu bündeln und sich dann an die Stadt zu wenden. Er versprach den Kleingärten, Forderungen in dieser Hinsicht seitens der SPD-Fraktion zu unterstützen.

 
 

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