"Hier wird Integration geleistet" - Annette Watermann Krass vor Ort im Ahlener Ostenstadtteil

Schule und Bildung

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Im Gespräch zur Zukunft des Familienzentrums Rottmannstraße: Annette Watermann-Krass MdL, Ute Diethe-Wilinski, Ute Weyde und SPD-Vorsitzende Gaby Duhme (v.l.n.r.)

Mit im Bild sind Dilscha, Loren, Ibrahim, Irim, Sarah und Alan

Bereits zum zweiten Mal in den letzten zwei Jahren besuchte die heimische Landtagsabgeordnete am gestrigen Montag die evangelische Kindertagesstätte KITARO an der Rottmannstraße.

Gemeinsam mit der Ahlener SPD-Vorsitzenden Gaby Duhme machte sich die heimische SPD-Parlamentarierin vor Ort ein Bild von der Einrichtung im Ostenstadtteil, die seit zwei Jahren auch als Familienzentrum zertifiziert ist. Ihre Freude über den Besuch der Abgeordneten äußerten bei einem Rundgang die Einrichtungsleiterin Ute Weyde und deren Stellvertreterin Ute Diethe-Wilinski.
Bei dem anschließenden Gespräch wurde deutlich, dass eine ganze Reihe der Angebote, die nun als Familienzentrum angeboten werden, bereits zuvor auch schon im Programm der Kindertagesstätte angeboten wurden. Obwohl die Zertifizierung als Familienzentrum einen zusätzlichen Zuschuss von 12.000 € im Jahr beinhaltet, sei die Personalausstattung nicht ausrei-
chend, bemängelten die Erzieherinnen. "Unsere Hoffnung an das KiBiz war, dass gerade für die Verwaltungstätigkeiten zusätzliche Stundenkontingente zur Verfügung gestellt worden.

Diese Hoffnung ist enttäuscht worden", bedauerte Ute Diethe-Wilinski. Für die Vorbereitung und Begleitung der angebotenen Sprach- und Gesundheitspräventionskur-sen müssten nun weiterhin Stunden abgezwackt werden, was aber insgesamt zu einer Mehrbelastung aller Mitarbeiterinnen führe. Dabei soll das Angebot unbedingt aufrechterhalten werden, da man sich auch als Motor der Integration vor Ort sehe. "Wir sind sehr nah an den Familien dran", machte Ute Weyde deutlich.

"Niedrig schwellige Angebote für Eltern und Kinder an den Kindergärten anzusiedeln halte ich für sehr sinnvoll", stellte auch Annette Watermann-Krass klar und ergänzte: "Sechzig Prozent der hier betreuten Kinder haben eine Zuwanderungsgeschichte.

Mit Hilfe der Kurse und damit verbundenen gleichzeitigen Kinderbetreuung erreichen wir auch die Eltern und können sie sensibilisieren".

Einig waren sich die Gesprächspartner, dass für eine möglichst breite Integrationswirkung der Besuch des letzten Kindergartenjahres verpflichtend sein muss. Und was verpflichtend sein soll, muss auch kostenfrei sein, stellten die beiden SPD-Politikerinnen fest. Dies gelte auch für die Verpflegung.

"Unser Ziel ist es, allen Kindern den Kindergartenbesuch zu ermöglichen und sie dabei mit einem leckeren und nahrhaften Mittagessen zu versorgen. Das haben wir in unserem Bildungsprogramm beschlossen und können es auch finanzieren", so die SPD-Abgeordnete.

 
 

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