Meiwes: „Die betriebliche Gewerkschaftsarbeit ist nicht verloren!"

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Die Ahlener Genossen demonstrierten für faire Löhne, Arbeitsbedingungen und soziale Gerechtigkeit; Foto: Yannik Lohmann

Für faire Löhne, Arbeitsbedingungen und soziale Gerechtigkeit demonstrierten am Mittwoch, 1. Mai, unter anderem Mitglieder der SPD beim traditionellen Mai-Marsch. Dazu lud der DGB-Ortsverband Ahlen unter dem diesjährigen Motto „Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa.“ ein.

Gestartet ist der Marsch am Morgen auf dem Bahnhofsvorplatz. In Begleitung der „Happy Trompets“ ging es entlang des Bahndamms über die Ost- und Weststraße auf die Südenmauer, wo die Gruppe mit ihren Fahnen und Transparenten zur Maikundgebung in die Stadthalle einkehrte.
Die Begrüßungsworte fand Karl-Heinz Meiwes vom DGB-Ortsverband Ahlen. Laut Meiwes sei die große Teilnehmeranzahl ein Zeichen dafür, dass es in vielen Betrieben, unter anderem in Ahlen, eine gewerkschaftliche Bewegung gäbe. „Die betriebliche Gewerkschaftsarbeit ist nicht verloren“, sah der Gewerkschafter und Sozialdemokrat hoffnungsvoll in die Zukunft. Allerdings bedauerte Meiwes, dass Bürgermeister Benedikt Ruhmöller (CDU), der im Anschluss ein Grußwort an die Demonstranten richtete, nicht am Marsch teilnahm.

Jutta Schultz vom ver.di-Bezirk Münsterland führte knapp eine Stunde lang als Mairednerin auf, wo sie im Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber Handlungsbedarf sehe. Vor allem zeigte sie sich erschüttert von der aktuellen Entwicklung der Minijobs und Leiharbeit. Beide Beschäftigungsarten würden als Kostensenkungsinstrument missbraucht werden. „Ausgerechnet Beschäftigte der Leiharbeit, die besonders flexibel sind und sich ständig auf neue Arbeitsplätze einstellen müssen, haben bis zu 40 Prozent weniger in der Lohntüte als ihre fest angestellten Kollegen“, so Schultz. Sie fordert gleiche Bezahlung für gleichwertige Tätigkeiten. Humorvoll rundete Bulli Grundmann mit seinem Musikprogramm „Respekt – Los!“ die Veranstaltung ab. Im Rhythmus von Udo Jürgens' „Mit 66 Jahren“ kritisierte er: „Mit 67 Rente, das kann ja wohl nicht sein, mit 67 Rente, nein, Frau von der Leyen“.

 
 

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