SPD-Bundestagskandidat Bernhard Daldrup besucht DiTiB--Moscheeverein

Stadtverband

Kämpfen gemeinsam für einen attraktiven Osten-Stadtteil:

SPD-Vorsitzende Gabi Duhme, Osman Sandilci (Moscheeverein), SPD-Bundestagskandidat Bernhard Daldrup, DiTiB-Vorsitzender Veli Cubukcu, SPD-Fraktionsvize Frank Viehfeger, stellv. Bürgermeister Peter Albrecht und Saban Karali (Moscheeverein)

Wer hier lebt, soll hier wählen dürfen!

In dieser Forderung sind sich SPD-Bundestagskandidat und Kreisvorsitzender Bernhard Daldrup und der Moscheeverein der DiTiB Moschee in der Rotmannstraße einig. „Wer hier lebt, soll auch mitentscheiden dürfen. Deshalb fordert die SPD das allgemeine Ausländerwahlrecht“, brachte es Daldrup auf den Punkt.

Auch Veli Cubukcu, Vorsitzender des Moscheevereins sieht in einem Ausbau der Mitbestimmung für Nicht-EU Ausländer einen wichtigen Schritt zu mehr Integration. „Die Novellierung des Einbürgerungsrechts hat aus unserer Sicht nicht den gewünschten Erfolg gehabt, zu mehr Mitbestimmung bei Wahlen zu kommen“, machte Cubukcu unter zustimmendem Nicken der Mitglieder des Moscheevereins deutlich. Gabi Duhme unterstützte die Forderung des Vereins für den SPD-Stadtverband: Wir haben im Ahlener Süden und Osten einen wachsenden Anteil an Menschen mit ausländischer Herkunft, die sich einmischen und mitentscheiden wollen. Das Instrumentarium muss ihnen der Gesetzgeber an die Hand geben. Hier sind CDU und FDP gefordert“.

Bernhard Daldrup betonte die wichtige Funktion des Moscheevereins für den Ahlener Osten. Als zuständiger Mitarbeiter im Beckumer Rathaus hatte Daldrup in den neunziger Jahren den Neubau der Moschee in Neubeckum maßgeblich begleitet. „Ich finde es wichtig, dass sich die Moscheen, wie es hier und in Neubeckum geschieht, auch den Menschen anderer Religionen öffnen. Das trägt zu Verständnis und Toleranz bei“, so Daldrup bei seinem Besuch des Ahlener Vereins. Gemeinsam will man künftig den Kampf gegen den wachsenden Rechtsextremismus in Ahlen aufnehmen. Letztlich könne nur ein breiter Konsens den Rechten die Stirn bieten, wie Cubukcu, Daldrup und Duhme betonten. Hierzu sei es unerlässlich, das Thema in den kommunalen Gremien auf der Tagesordnung zu behalten. „Nur Anlassbezogene Aktivitäten sind nicht ausreichend“, stellte auch Frank Viehfeger als stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt klar.

Nur gemeinsam könne es auch gelingen, den Verfall des Geschäftsbesatzes im Ahlener Osten zu beenden. „Wir haben hier eine ständig wachsende Zahl von Wettbüros, wirklicher Einzelhandel hingegen schließt“, sieht Cubukcu eine gefährliche Tendenz. Hier sei der neu gewählte Rat gefordert, entschlossen gegenzusteuern.

 
 

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